Leistung · Messkonzeptverwaltung

Messkonzepte im Bestand: erst lesen, dann migrieren.

Die Messkonzeptverwaltung macht das Messkonzept zum eigenen Objekt – Klasse, Modell, Instanz. Was heute in Formelprofilen, Zählpunktbeziehungen und Excel-Mappen verteilt liegt, lesen, prüfen und ordnen wir vorher mit unserem MKV-Leser. Sonst harmonisiert die MKV Ihre Fehler.

Worum es geht

Kein Objekt im System sagt: Das hier ist Messkonzept X.

Das klassische IS-U kennt keine Funktion „Messkonzept anlegen". Jede Summenmessung, jede Kaskade, jeder Zweirichtungszähler ist aus vier Werkzeugen zusammengesetzt: Anlagen, Geräteinfosatz, Zählpunktbeziehungen, Formelprofile. Das Konzept existiert im Kopf der Beraterin und im PDF beim Netzbetreiber.

Drei Folgen, die wir in fast jedem Bestand sehen: Niemand prüft, ob Profile, Beziehungen und Tarife zueinander passen. „Wie viele Anlagen laufen in Kaskade?" ist eine Umwegfrage. Und die Migration zerreißt die Logik, weil die Teile getrennt wandern. Die MKV löst das – aber nur für Bestände, die vorher gelesen und bereinigt wurden.

Was wir tun

Unser Leistungsumfang.

Bestand lesen

Wir überführen Ihre Messkonzept-Dokumentation – Anlagenmappen, Übersichtslisten, Formeln – in ein geprüftes Zwischenmodell. Jeder Wert behält seine Fundstelle: Datei, Blatt, Zelle.

Fehler finden, bevor sie wandern

Feste Prüfregeln: Zählpunkt mehrfach verwendet, Prüfziffer falsch, OBIS passt nicht zur Richtung, Stammdaten unvollständig. Jeder Befund ist nachprüfbar.

Konzepte zuordnen

Jede Anlage wird den SAP-Referenzkonzepten des Stammdatenreferenzmodells zugeordnet, mit Stichtag. Gegen das Referenzmodell, nicht gegen einen Netzbetreiberkatalog, der Summenmessungen nicht kennt.

Formeln übertragen

Rechenformeln aus dem Altsystem werden in die Formelgrammatik der MKV übersetzt. Was nicht sicher übertragbar ist, wird benannt – nicht vereinfacht.

Kennungen prüfen

MaLo-Prüfziffer und Form der Zählpunktbezeichnung vor jedem Massenschreiben. Die MKV-Schnittstelle prüft das nicht für Sie.

Instanzen vorbereiten

Nutzlasten für Stapelimport und MKV-Adapter, zugeordnet zu Ihren vorhandenen Modellen. Klassen und Modelle bleiben Katalogware der MKV.

So gehen wir vor

Drei Schritte, ein Bestand.

01

Analyse

Bestandsaufnahme auf einer pseudonymisierten Arbeitskopie. Ergebnis: ein Prüfbericht mit Fundstellen, den Ihr Fachbereich nachvollziehen kann.

02

Entscheidung

Je offenem Fall entscheidet der Fachbereich: bereinigen, neu anlegen oder bewusst als Ausnahme führen. Nichts wird stillschweigend vereinfacht.

03

Vorbereitung

Zuordnung, Formeln und Instanz-Nutzlasten für Ihr Zielsystem – abgestimmt mit Ihrer S/4HANA-Migration, damit beides auf derselben Bestandsaufnahme läuft.

Das Werkzeug

Der MKV-Leser.

Unser Werkzeug für die Bestandsanalyse – gebaut, weil es für diese Aufgabe nichts gab.

Liest, was da ist

Anlagenmappen mit realen und virtuellen Zählpunkten, Variablentabellen und Formeln in mehreren Altdialekten.

Rät nicht

Was der Leser nicht sicher weiß, meldet er als Lücke mit Fundstelle. Deterministisch, reproduzierbar, ohne stille Annahmen.

Übersetzt strukturell

Formeln werden über den Syntaxbaum in die MKV-Grammatik übertragen, nie per Textersetzung.

Schützt Ihre Daten

Analyse auf einer pseudonymisierten Arbeitskopie, Zuordnungstabelle getrennt, Prüfung auf Rückstände vor jeder Übergabe.

Ihr Nutzen

Was Sie davon haben.

Klarheit vor dem Projekt

Sie wissen, welches Messkonzept jede Anlage wirklich hat – nicht erst, wenn die Migration es offenlegt.

Fehler bleiben im Bestand

Behoben, bevor sie in Klassen, Modelle und Instanzen wandern und dort jahrelang falsch rechnen.

Eine Bestandsaufnahme, zwei Projekte

MKV-Einführung und S/4HANA-Migration planen Sie auf derselben Grundlage.

FAQ

Häufige Fragen.

Nein. Er bereitet den Bestand für die MKV vor: lesen, prüfen, zuordnen, Formeln übertragen, Instanzen vorbereiten. Klassen und Modelle bleiben in der MKV.
Für die Analyse genügt Ihre Bestandsdokumentation. Für vollständige Instanzen brauchen wir lesend die Modell-IDs aus Ihrem MKV-Mandanten.
Sie werden mit Fundstelle gemeldet und fachlich entschieden – nicht vereinfacht. Eine stillschweigend vereinfachte Formel rechnet jahrelang falsch, und niemand weiß, wo man suchen müsste.
Er ist auf strukturierte Anlagenmappen und Übersichtslisten gebaut. Andere Formate binden wir im Projekt an – das ist Teil des ersten Schritts, nicht eine Überraschung im dritten.
Die Analyse läuft auf einer pseudonymisierten Arbeitskopie, die Zuordnungstabelle liegt getrennt, und vor jeder Übergabe prüfen wir auf Rückstände.

Nächster Schritt

Lesen wir Ihren Bestand zusammen.

Im Erstgespräch klären wir, welche Dokumentation vorliegt und wie weit Ihre MKV-Planung ist.

Erstgespräch vereinbaren →