Energiedatenmanagement6 Min. Lesezeitvon Bluu Energy

Prognose und Forecasting im EDM

Eine gute Prognose senkt Kosten und Risiko. Dieser Beitrag erklärt, wie Last- und Erzeugungsprognosen entstehen und warum ihre Güte direkt auf die Ausgleichsenergie wirkt.

Warum Prognose so wichtig ist

Im Bilanzkreis müssen sich Beschaffung und Verbrauch ausgleichen. Da beides in der Zukunft liegt, braucht es Prognosen. Je genauer sie sind, desto geringer die Abweichung – und damit die teure Ausgleichsenergie.

Last- und Erzeugungsprognose

Man unterscheidet die Lastprognose (wie viel wird verbraucht?) und die Erzeugungsprognose (wie viel wird eingespeist?). Gerade bei Wind und Sonne ist die Erzeugung stark wetterabhängig und damit volatil – das macht gute Prognosen anspruchsvoll und wertvoll.

Die Methoden

  • Historische Muster – typische Verläufe nach Tag, Woche, Saison.
  • Wetterdaten – Temperatur, Wind, Einstrahlung.
  • Kalendereffekte – Feiertage, Ferien, Wochentage.
  • Datengetriebene Modelle – die diese Faktoren kombinieren.

Der direkte Bezug zu den Kosten

Jede Verbesserung der Prognosegüte senkt die Differenz zwischen Plan und Realität – und damit die Ausgleichsenergie-Kosten. Prognose ist deshalb einer der konkretesten wirtschaftlichen Hebel im EDM.

Prognosegüte ist messbar: Sie übersetzt sich direkt in geringere Ausgleichsenergie und weniger Risiko.

Das Wichtigste in Kürze

  • Prognosen schätzen künftigen Verbrauch und künftige Erzeugung.
  • Grundlagen: Historie, Wetter, Kalender und weitere Einflussgrößen.
  • Gute Prognosen senken Ausgleichsenergie und damit Kosten.
  • Mit volatiler Erzeugung wird Prognosegüte immer wichtiger.

Prognosen verbessern, Kosten senken

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